UNESCO-Welterbe in Deutschland -
Geschichte voller Leben
Zu den deutschen Welterbestätten
Die deutschen UNESCO-Welterbestätten haben sich 2001 zu einem
Verein zusammengeschlossen, dem neben den Tourismusorgan-isationen
vor Ort auch die Deutsche UNESCO-Kommission, die Deutsche Zentrale
für Tourismus und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz
angehören. Seit November 2002 ist der
"UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V." Vollmitglied in der
Deutschen UNESCO-Kommission. Sitz des Vereins ist das historische
Palais Salfeld in Quedlinburg.
Der "UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V." möchte die
deutschen Welterbestätten bekannter machen und Denkmalschutz
und Tourismus besser koordinieren. Besonders die Förderung
eines behutsamen und hoch qualifizierten Tourismus im
denkmalverträglichen Ausmaß hat sich der Verein zum Ziel
gesetzt. Denkmalschutz und Denkmalpflege kosten Geld, und gerade in
Zeiten knapper öffentlicher Kassen muss nach neuen Wegen
gesucht werden. Auch der Tourismus kann einen Beitrag leisten: ein
kluges und auf Denkmalverträglichkeit abgestimmtes
Besuchermanagement eröffnet die Chance, über den
Tourismus, als eine der wesentlichen Einnahmequellen, den Erhalt
der Welterbestätten dauerhaft sicherzustellen.
Mit dem Zusammenschluss der UNESCO-Welterbestätten verbindet
sich die Absicht, die herausragenden Kulturgüter Deutschlands
im Verbund zu präsentieren und gezielt als Imageträger
für Reisen in und nach Deutschland zu positionieren. Vom
Kloster Maulbronn bis zur Lübecker Altstadt, von der
Völklinger Hütte bis zur Berliner Museumsinsel - gerade
im Ausland und besonders in den Übersee-Regionen bildet die
Verbindung von Welterbestätten zu attraktiven Routen ein
hochinteressantes kulturtouristisches Produkt. Ein Produkt, das
durchaus im Trend liegt, bescheinigen doch Touristikexperten dem
Kulturtourismus gerade heute ein enormes Wachstumspotential.
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