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Sachsen viel zu Erleben, viel zu Sehen

Ein für Deutschland einmaliges Landschaftsgebiet erstreckt sich auf einer Länge von ca. 25 km mit durchschnittlich 2 km Breite vom äußersten Norden bis über den Süden der Stadt hinaus: der Leipziger Auenwald mit seinen unterschiedlichsten Parkanlagen. Der Grünzug, der auch das historische Stadtzentrum tangiert, umfasst unter anderem den Auensee mit vielfältigen Freizeitmöglichkeiten und einer Parkeisenbahn. Das Rosental mit Zoo-Schaufenster ist eine Verbindung von Park und Zoologischem Garten. Weitere Anlagen sind Leipzigs Kulturpark „Clara Zetkin" mit Freilichtbühne und großem Veranstaltungsgarten, der Palmengarten, das Scheibenholz mit der Galoprennbahn, der Wildpark mit seinen Freigehegen und der agra-Messepark im englischen Landschaftsstil. Das kulturhistorische Bild der Region prägt mehr als 180 Burgen, Schlösser und Herrenhäuser und die Dübener und Dahlen Heide.

Oberlausitz1000 Jahre Geschichte an 100 Flusskilometern, Burgenromantik mit ganz eigenwilligem Charme Zwischen Chemnitz und Leipzig, wo viele nur Industrielandschaften vermuten, sind an der Mulde Spuren sächsischer Geschichte in beeindruckender Vielfalt und Goerlitzvon hohem kulturhistorischem Wert zu finden. Adelshäuser und Kirchen aus allen Kunstepochen des letzen Jahrhunderts fügen sich überraschend in die reizvolle Natur ein. Zudem künden alte, prachtvolle Rathäuser und enge Gassen von der Geschichtsträchtigkeit der Region. Es lässt sich gut wandern im "Tal der Burgen", zu Fuß, im Boot oder auf dem Fahrrad. Wer aber einen kräftigen Pferderücken bevorzugt, der hat zahlreiche Reiterhöfe zur Auswahl. Mehr und mehr kommt auch vielerorts frische Farbe ins Spiel. Barock- und Fachwerkgiebel erstrahlen im neuen Glanz. Oft gibt das Rot des Rochlitzer Porphyrs historischen Gebäuden ein eigenes Gesicht.

Das Erzgebirge ist eines der bedeutsamsten Feriengebiete Sachsens. Das attraktive Mittelgebirge an der Grenze zur Tschechischen Republik Erzgebirgesteigt auf über 1200 m an. Der Fichtelberg bei Oberwiesenthal erreicht 1214 m und stellt damit die höchste Erhebung in den neuen Bundesländern dar.

BergleuteIn der abwechslungsreichen Landschaft mit tief eingeschnittenen Tälern, Hochebenen, Talsperren und Hochmooren vermittelt eine Vielzahl kulturhistorischer und einmaliger Sehenswürdigkeiten interessante Eindrücke von Vergangenheit und Gegenwart. Bergbaugeschichte, Volkskunst und Brauchtum zeugen von der Blütezeit des Erzbergbaus, aber auch von den schweren Zeiten der Bergleute nach seinem Niedergang. Drechseln, Schnitzen und Klöppeln, einst lebenswichtige Erwerbszweige, gehören heute zum Erlebnis Erzgebirge wie auch ein Besuch in einem der zahlreichen Technischen Museen oder Besucherbergwerke.

VogtlandZwischen Erzgebirge und Fichtelgebirge liegt das Vogtland, das von der Weißen Elster durchflossen wird. Der Mittelgebirgsraum tritt mit einer reizvollen Landschaft sanfter Hügel, grüner Wiesenhänge und ausgedehnter Fichtenwälder hervor, überragt von verschiedenen Burgen und Burgruinen. (Als „Land der Vögte" erinnert der Name dieser Ferienregion an die Herrschaft der kaiserlichen Reichsvögte. Das Obere Vogtland ist auch als der Musikwinkel Deutschlands bekannt. Und dies nicht nur wegen der Anfertigung von Musikinstrumenten, sondern auch in Anbetracht der bedeutsamen Internationalen Musikwettbewerbe in Klingenthal und Mark-neukirchen.

Am Fuße des Erzgebirges und des Vogtlandes liegt Westsachsen, ein waldreiches Land, im Tal der Zwickauer Mulde, mit zahlreichen Burgen und Schlössern. Zentrum der Region ist die Robert-Schumann­Stadt Zwickau. Diese hat sich bereits vor Erschließung des Erzgebirges eine hervorragende Stellung als Fernhandelsplatz erworben und galt schon früher als geistig-kulturelles Zentrum. Der Reichtum des mittelalterlichen Zwickaus geht auf den ergiebigen Silbererzbergbau im oberen Erzgebirge zurück. Alte Bauwerke, wie der im 15./16. Jahrhundert errichtete Dom St. Marien, lassen die Bedeutung dieser Stadt heute nur noch erahnen.

ElbsandsteingebirgeGleich vor den Toren Dresdens erhebt sich eine der eigenwilligsten Naturschönheiten Deutschlands: die wildromantische Felsenwelt des Elbsandsteingebirges. Weite Teile davon sind zum Nationalpark erhoben. Bizarre Felsnadeln, lange Riffe und tiefe Schluchten durchziehen die Landschaft. Sie wechseln mit weiten Hochflächen, großen, stillen Wäldern und lieblichen Tälern. Und über allen erheben sich die hohen Tafelberge. Mittendrin, tief eingeschnitten, kräuselt sich wie ein blaues Band die Elbe. Auf der längsten und ältesten Schaufelrad-Dampferflotte der Welt kann man mitten durch die Sächsische Schweiz fahren, die riesigen Berge und kleinen Städtchen gemütlich sitzend genießen. Schon Caspar David Friedrich war angetan von seiner natürlichen Schönheit. "Ich kletterte auf einem schmalen Pfad, der sich bei einem fürchterlichen Absatz hinzog, einsam und freute mich meiner Kühnheit. Ha, dachte ich, wie würden die Deinen daheim über dich staunen, wenn sie dich auf diesem Wege sehen könnten."

Sächsisches Elbland
Städte, Wein und Leben an der Elbe, verspielte Gefühle und Lebenslust pur. Das ist das Sächsische Elbland. Auf den steil über der Elbe aufragenden Weinbergen reifen kostbare Weine. Urige Lokale entlang der Weinstraße laden zum stell dich ein. Weißes Gold entsteht in der weltbekannten Porzellan-Manufaktur Meissen. Ein Besuch in den Ateliers macht Lust die Kunst kennen zu lernen. Verschlungene Pfade in weiten Flussauen, prunkvolle Schlösser und wehrhafte Burgen in lieblichen Parks und Gärten sind ein Flirterlebnis mit Natur, Kunst und Wein.

Hier ist Poesie zu Hause. Die Abenteuerromane von Karl May oder die einfühlsame Kunst von Käthe Kollwitz sprechen Bände. Im Indianermuseum Radebeul oder im Schlosspark Moritzburg wird Geschichte lebendig.

Oberlausitz / Niederschlesien
OberlausitzSchon mal gesehen? Sanftgrüne Wälder und Wiesen durchziehen die Landschaft. Historische alte Kleinstädte stecken voller lebendiger Traditionen und Brauchtum. Reiche Kulturschätze sprechen von einer bewegten Vergangenheit. Eine einmalige Architektur stellt ganze Ortschaften unter Denkmalschutz. Der typische Dialekt mit dem leichten " Oberlausitzer Rollen" macht die Menschen sympathisch. Wegen ihrer unzähligen Teiche wird die Region auch als das "Land der tausend Seen" bezeichnet. Über 5000 Kilometer Wanderwege laden ein, es kennen zu lernen. Viele Radwege machen die Entdeckungstour mit dem Drahtesel zum Erlebnis.

Burgen- und Heideland Sächsisches Burgen- und Heideland
Das Sächsische Burgen- und Heideland ist dort, wo Architektur und Kunst, technische Denkmale, handwerkliche Traditionen und feste Bräuche eine 1000-jährige Geschichte haben. Es ist dort, wo in Burgen- und Heideland romantische Flusstäler die Zwickauer und Freiberger Mulde fließen. Und es ist dort, wo die Dübener und die Dahlener Heide einen riesigen Wald bilden. Umfaßt vom Leipziger Umland bis nach Torgau hin und Teile des Chemnitzer Lands einschließend, begegnet der Gast dem größten Feriengebiet in Sachsen.

Mächtige Burgen und Schlösser aneinandergereiht wie eine Perlenschnur erheben sich über den romantischen Flußtälern. Ausgedehnte, sanft hügelige Waldgebiete, Kleinstädte mit ganz eigenwilligem Charme und die unberührte Landschaft der Heide machen das Tal der Schlösser und Burgen zu einem echten Juwel.

Wir bedanken uns für die freundliche Unterstützung durch:
Tourismus Landesmarketing Sachsen mbH

Sachsen - Erzgebirge - Vogtland - Westsachsen - Elbsandsteingebirge