Schumi & Co.
wären ohne Kartfahrten keine Rennfahrer geworden, das wissen wir inzwischen.
Benzingeruch, in enge Haarnadelkurven rutschen, Geschwindigkeiten um die 60 km/h – Kartfahren, egal ob aus Spaß oder professionell, bedeutet Spaß und Nervenkitzel pur. Auf zahlreichen Indoor- und Outdoorbahnen in ganz Deutschland kann man sich fühlen wie Schumi. Eine Fahrt dauert zwar nur zehn Minuten, doch die haben es ganz schön in sich. Wer die beste Rundenzeit rausholen will, hat mit der direkten Lenkung ganz schön zu kämpfen und steigt nach der letzten Runde nicht selten Schweiß gebadet und mit Muskelkater aus seinem Kart.
Kartfahren macht süchtig: das echte Renngefühl im Schalensitz, den Hosenboden 3 cm über der Fahrbahn, die packenden Positionskämpfe Rad an Rad ...... oder einfach just for fun. Wenn es überhaupt eine Steigerung für den absoluten Kartspaß gibt, dann ist es das Kartfahren in der Gruppe oder mit Freunden, Klassenkameraden oder Arbeitskollegen. Mit der Familie oder im Verein. Betritt man gemeinsam die Kartbahn, fährt trotzdem jeder sein ganz persönliches Rennen. Das macht Spaß - in jedem Alter. Denn Hobby-Kartfahrer kann jeder sein oder werden. Egal, ob Kind, Frau oder Mann, egal ob 7 oder 77 Jahre alt, ob 25 oder 125 Kilo schwer. Vorausgesetzt, sie/er hat Spaß am Rennsport, am Außergewöhnlichen, und: Ist einigermaßen fit.
Mal was anderes - Feiern auf der Kartbahn
1. Die immer wider kehrende Weihnachtsfeier steht an, gibt´s denn nichts Langweiligeres als diese in einem Lokal zu verbringen? Der Vorteil bei einem betrieblichen Kartrennen ist, dass man sich so richtig austoben kann. Ein paar Kollegen die einen schon lange nerven, kann man mal so richtig ins Heck donnern und dem Chef aus Herzenslust ordentlich in die Seite rauschen.
2. Ihr Spross hat Geburtstag, und Ihnen graut es jetzt schon vor den Ketschupflecken auf dem Teppichboden, dem Schokoladen verschmierten Sofa und alleine die Vorstellung das 10 Plagen ihre Wohnung okkupieren verursacht Ihnen Herz-Rhythmusstörungen. Dem Spuk kann man ein Ende machen. Fahren Sie die Gören auf die Kartbahn, das Essen und Trinken wird im voraus geregelt und genießen Sie ein paar entspannte Stunden in der Stadt, oder machen Sie es sich zuhause gemütlich.
Übung macht den Meister
Wer den Sport zum Beispiel bei der Deutschen Kart- oder der Deutschen Junior Kart-Meisterschaft professionell betreibt, schafft natürlich viel schnellere Rundenzeiten. Auch Formel-1-Shooting-Star und Renault-Pilot Fernando Alonso weiß, wovon er spricht. Wie die meisten seiner Kollegen feierte auch er seine ersten Rennerfolge in den kleinen Flitzern. Sein Fazit: „Als ich Kart fuhr, bin ich gegen 15 bis 20 Fahrer gefahren, die besser als die aktuellen Formel-1-Piloten sind.“ Im Gegensatz zu den Kollegen in den Spitzen-Boliden werden sich die Kartfahrer über dieses Lob sehr freuen. Klar: Ist doch der Aufwand mit eigenem Kart, einem festen Team von Mechanikern und der Abstimmung bis ins kleinste technische Detail im Grunde ähnlich dem der Formel-1 und die Fahrer verbringen meist jede freie Minute im Training.
Fahrspaß mit Risiko?
Sicherheit wird groß geschrieben auf allen Kartbahnen, denn was die Profis beachten müssen, gilt auch für den privaten Fahrspaß: Helm und Sturmhaube sind Pflicht. Und bevor es auf die Bahn geht, werden alle Fahrer instruiert: Gaspedal rechts, Bremse links – und bloß nicht beides gleichzeitig treten! Und los geht´s, ab in den harten Schalensitz des sechs- bis neun PS starken Flitzers. Die meisten Karts beschleunigen auf etwa 60 km/h und sind mit einem Rundum-Schutz ausgestattet, der bei Zusammenstößen Beschädigungen und das Verhaken der Karts ineinander verhindert. Die direkte Lenkung ist harte Knochenarbeit – deshalb: Immer beide Hände fest am Lenker!
Dann zeigt die Startflagge oder -ampel an: Das Rennen beginnt. Die ersten Runden sind erfahrungsgemäß die langsamsten, schließlich sind Strecke und Kart noch unbekannt. Nach einigen Runden kann sich dann aber eigentlich jeder Fahrer einschätzen und es heißt Gas geben – gegen die Uhr und die Konkurrenz. Nach etwa zehn Minuten ist der Geschwindigkeitsflash vorbei. Das Kart in die Boxengasse stellen, aussteigen und das Ergebnis abwarten: Wie schnell war meine beste Runde – und vor allem: Habe ich die Konkurrenz hinter mir gelassen? Das Rennergebnis wird an alle Fahrer verteilt: Ob Enttäuschung oder Freude über die eigene Platzierung – die nächste Tour zur Kartbahn ist nur eine Frage der Zeit.
Eine Liste aller Kartbahnen in Deutschland finden Sie unter
http://www.kartseite.de oder unter http://www.luckykart.de
Mit freundlicher Unterstützung durch:
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