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Natur und Kultur auf die sanfte Tour

Radsport
Radsport ist nicht nur bei den großen Rennsport-Veranstaltungen interessant. Die Aktiven im Mountainbiking und Kunstradfahren sind erheblich weniger bekannt, als die Stars der Tour de France, bieten aber tolle Leistungen, die alle Zuschauer miteifern lassen bei Akrobatik, Schnelligkeit, Spannung und Geschicklichkeit. Ob Einzelkämpfer oder im Team – lassen Sie sich mitreißen von diesen außergewöhnlichen Sportarten!

Kunstradfahren
Das Kunstradfahren stellt vor allem hohe Anforderungen an die technischen und koordinativen Fähigkeiten und Fertigkeiten des Sportlers. Präzise Ausführung der einzelnen Bewegungsabläufe, graziöse Körperhaltung, turnerische Elemente, präsentiert in Harmonie mit begleitender Musik macht die Ästhetik und Faszination dieser Sportart aus

Mountainbike
Seit Ende der 70er Jahre wird der so genannte Mountainbike-Sport betrieben. Den Grundstein dieser Sportart legten einige US-Amerikaner, darunter z.B. Gary Fisher, die in Kalifornien/USA „normale Fahrräder“ so umrüsteten, dass sie damit waghalsige Fahrten abseits normaler Straßen unternehmen konnten.

Trial
Was ist das bloß für eine Sportart, wo Menschen in halsbrecherischen Aktionen versuchen, mit einem Fahrrad über Felsbrocken zu springen oder Mauern zu erklimmen? Wo Andere sogar zu Fuß Schwierigkeiten hätten das Gelände zu bewältigen, da fühlen sie sich auf ihren Bikes erst richtig wohl, - die Trialer.

Radpolo
Radpolo ist noch eine recht junge Sportart im Radsport. Wie auch beim Pferdepolo, dem Ursprung des Radpolo, wird im Radpolo ebenfalls mit einem Schläger („Stock“) und einem Ball gespielt. Nur wird das Spiel nicht auf dem Rücken der Pferde, sondern im Sattel des Fahrrades ausgetragen.

Es gibt viele Gründe, Fahrrad zu fahren.

Die einen treten täglich in die Pedale, um blei- und staufrei zur Arbeit zu kommen. Die anderen schwingen sich nach Feierabend in den Sattel, um dem Alltagsstress davon zu fahren oder etwas für ihre Kondition zu tun. Fragt man Radwanderer nach ihren Motiven, bekommt man manches zu hören. Von Fitness und Erholung ist da die Rede, von Unabhängigkeit und Flexibilität, Geselligkeit und Spaß. An vorderster Stelle steht jedoch zumeist der Wunsch, Natur und Kultur aktiv zu erleben und die Schönheit einer Landschaft mit allen Sinnen zu genießen. Denn wer abseits öffentlicher Verkehrswege von Ort zu Ort radelt, ist einfach näher dran an Land und Leuten und kann – Heuduft in der Nase und Fahrtwind im Gesicht – eine Region im doppelten Sinne erfahren.

Die Freiheit, Start und Ziel selbst zu bestimmen und auch bei vorheriger Planung spontan zu entscheiden, wie viel, wie lange und wie schnell man fährt, macht das Radwandern zu einer äußerst individuellen Reiseform, die seit Anfang der 80er Jahre zunehmend an Bedeutung gewinnt und vom Wochenendtripp bis zur Weltreise reicht. Allerdings sind nur wenige Radwanderer Einzelgänger; das Gros ist zu zweit oder in kleinen Gruppen unterwegs, wobei altersmäßig die 25-45jährigen dominieren.

Für Deutschlandtouren stehen derzeit 190 überregionale Radfernwege mit einer Gesamtlänge von rund 40.000 km zur Verfügung, die im allgemeinen gut ausgeschildert sind und überwiegend auf asphaltierten oder mit wassergebundenen Materialien befestigten Wegen verlaufen. Sie orientieren sich in der Streckenführung an geografischen Leitlinien oder sind als Themenrouten konzipiert. So verbindet beispielsweise die Westfälische Mühlenroute auf einem 320 km langen Rundkurs 40 Wind-, Wasser- und Rossmühlen im Landkreis Minden-Lübbecke. Besonders beliebt sind flussbegleitende Routen, allen voran der 480 km lange Weser-Radweg und - ein Klassiker unter den Radfernwegen - der Donau-Radweg, der von der Quelle über drei Ländergrenzen hinweg nach Budapest führt und dem Radwanderer eine der imposantesten europäischen Flusslandschaften erschließt.

Wir bedanken uns für die freundliche Unterstützung durch:
Hessischer Radfahrerverband e.V.

Radsport - Mountainbike - Kunstradfahren - Trial - Radwandern